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Wiener bei Wohnungssuche pessimistisch
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Wer in Wien wohnt, ist zufrieden. Das zeigt eine Studie der Mietervereinigung. Trotzdem wird dem Wohnungsmarkt nur wenig vertraut: Eine deutliche Mehrheit glaubt, dass sie derzeit keine geeignete oder finanzierbare Wohnung finden würde.
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Hohe Ansprüche und demnach hohe Preise: Diese Kombination macht den Wienerinnen und Wienern bei der Wohnungssuche zu schaffen. Demnach glauben 37 Prozent, dass es "nicht möglich" ist, gegebenenfalls am Markt eine ihren Ansprüchen genügende Wohnung zu finden. |
19 Prozent denken, dass dies "gar nicht möglich" sei, so Mietervereinigungs-Präsident Georg Niedermühlbichler. Fünf Prozent gehen davon aus, dass dies "sehr leicht" und 21 Prozent, dass sie "eher schon möglich" sei. Laut der Befragung liegt die gewünschte Wohnungsgröße derzeit pro Person bei 40 Quadratmetern.
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Mehrheit ist zufrieden
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Bei der Umfrage unter 1.000 Mietern ab 18 Jahren zeigte sich eine Mehrheit der Befragten allerdings durchaus zufrieden: 47 Prozent sind damit "sehr zufrieden", weitere 39 Prozent "eher schon zufrieden".
Acht Prozent sind "eher nicht zufrieden", sechs Prozent "gar nicht zufrieden". Hier zeigten sich Ältere tendenziell zufriedener als Jüngere.
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Lärm und Miethöhe als Beschwerdepunkte
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Beschwerden bei der Wohnsituation beziehen sich auf Verkehrslärm, Lärm durch Nachbarn, den schlechten Zustand des Hauses und die Miethöhe. Auf Platz fünf folgen Konflikte mit der Nachbarschaft, die von fünf Prozent der Befragten genannt werden.
Im Gegensatz dazu nennen 86 Prozent das Verhältnis zu den Nachbarn "freundschaftlich" oder zumindest "höflich". Elf Prozent haben überhaupt kein Verhältnis zu den Nachbarn.
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Maklerprovision soll Vermieter zahlen
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Um die Mietkosten zu senken, soll nach den Wünschen der Mietervereinigung die Maklerprovision auf den Vermieter umgewälzt werden und die Abschaffung der Vergebührung von Mietverträgen erfolgen.
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Überdies soll die Höhe der möglichen Zuschläge bei Richtwertmietzins-Wohnungen auf 25 Prozent begrenzt und der Lagezuschlag gestrichen werden.
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| Quelle: ORF |
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