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Markt in Bewegung - Nachfrage ändert sich
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Forstflächen als Anlagemöglichkeit sind stark nachgefragt - Repräsentanz bei Gewerbeflächen ist besonders wichtig
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Die derzeitige Entwicklung des österreichischen Immobilienmarkts lässt darauf schließen, dass die einzelnen Segmente wie Wohnimmobilien, Büroflächen oder der Schloss- und Forstbereich (noch) kaum von der Finanzkrise betroffen sind. Doch der Markt ist in Bewegung, die Art der Nachfrage ändert sich. Das bestätigt der Wiener Immobilienexperte Georg Spiegelfeld.
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So sei etwa die Krise auf dem Wiener Büromarkt nicht angekommen. Allerdings: Statt Großflächen suchen potenzielle Mieter zunehmend mittlere und kleinere Flächen bis 500 Quadratmeter. Außerdem schauen sie stärker auf den Preis, wichtig sind dabei die Flächeneffizienz und die Höhe der Energiekosten. Unternehmen, die, vor allem aus Imagegründen, ein Büro in Bestlage im ersten Bezirk suchen, erwarten, dass sie für die Höchstpreise, die sie bezahlen, auch entsprechende Topbüros geboten bekommen. „Neben einem repräsentativen Entrée und einer ebensolchen Fassade werden unter anderem eine serviceorientierte Portierloge mit gut geschultem Personal und Sicherheitswachdienste gefordert“ stellt die Spiegelfeld-Büroexpertin Ursula Piffl fest.
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Auch im Bereich der Wohnimmobilien ist ein krisenbedingtes Nachlassen der Nachfrage derzeit nicht erkennbar, wohl aber eine Verschiebung der Kundenstruktur. Waren es bis Herbst 2008 immer mehr Ausländer, die sich für Wiener Topobjekte wie Villen und Luxuswohnungen interessiert haben, so ist die Nachfrage nun wieder fest in österreichischer Hand.
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Schlösser und Herrenhäuser
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Im Bereich Schlösser und Herrschaftshäuser auf dem Land sowie im Forstbereich ist die Nachfrage ebenfalls ungebrochen. Vor allem bei großen Forstbetrieben ab 500 Hektar gibt es einen deutlichen Nachfrageüberhang, da viele Stiftungen ihr Geld dort parken wollen, das Angebot jedoch sehr gering ist. „Viele Kunden hoffen außerdem, jetzt ein Schnäppchen machen zu können, doch die Preise fallen nicht“, sagt der bei Spiegelfeld zuständige Fridolin Angerer. Bei Schlössern und Herrenhäusern liege das Hauptaugenmerk der Kunden auf der Lage. Gesucht sind: Alleinlage ohne unmittelbare Nachbarn, große, höher gelegene Grundstücke, die über einen Garten sowie Wiesen, Wälder und nutzbare Wasserquellen verfügen und gute Fernsicht bieten.
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| Quelle: Salzburger Nachrichten |
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