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Wohnen: Trend in die teure Stadt

Immobilien-Studie Salzburg: Starker Rückkehrwunsch vom Land in die Stadt.
 

altNeue Eigentumswohnungen kosten in der Landeshauptstadt mittlerweile 4400 Euro pro Quadratmeter. Weil sich diese Preise immer weniger Menschen leisten können, steigt die Nachfrage nach Mietwohnungen stark an. Das Studium der Internet-Plattform „Immobilien.Net“ bestätigt, was Wohnungssuchende schon seit geraumer Zeit deutlich wahrnehmen: Wohnen in der Stadt Salzburg ist teuer wie noch nie – und begehrt wie noch nie.

 

Im ersten Quartal dieses Jahres wollten um 68 Prozent mehr Wohnungssuchende zurück in die Stadt (im Vorjahr waren es lediglich 39 Prozent). Aufs Land ziehen möchten hingegen nur mehr zehn Prozent der Befragten. Eine Online-Suche zeigt dies auf Anhieb: Wohnungen im Umland der Landeshauptstadt werden massenweise angeboten, wobei es regionale Besonderheiten gibt (so findet im relativ entlegenen St. Gilgen momentan ein regelrechter Abverkauf von Eigentumswohnungen statt).

Die teuersten Stadthäuser Österreichs
 

altDiese Marktverhältnisse machen sich auch im Preis bemerkbar. Für eine begehrte Stadtwohnung legt man im Neubausegment inzwischen bereits 4426 Euro auf den Tisch (Medianwert: was bedeutet, dass die Hälfte der neuen Wohnungen über diesem Preis, die andere Hälfte darunter liegt). Bei Häusern im Eigentum führt die Landeshauptstadt sogar das bundesweite Städte-Ranking an: 3170 Euro pro Quadratmeter bezahlt man im Schnitt, Höchstpreise erzielten ein Stadthaus mit 9995 Euro pro Quadratmeter und eine Innenstadtwohnung im vierten Stock mit Terrasse mit 8900 Euro.


In den zurzeit weniger begehrten Landbezirken kauft man günstiger: um rund 2000 Euro in Salzburg-Umgebung, Hallein und St. Johann im Pongau, um 2300 Euro in Zell am See, um 1900 Euro pro Quadratmeter im Bezirk Tamsweg. Doch selbst den Sekundärmarkt (gebrauchte Wohnungen) mit einbezogen, „bleibt die Mozartstadt mit 2831 Euro pro Quadratmeter die zweitteuerste Landesmetropole hinter Innsbruck“, sagt Immobilien.NET-Geschäftsführer Markus Ertler.

Die eigenen vier Wände sind zwar nach wie die beliebteste Wohnform (32 Prozent streben danach), wegen der Preise und der Krise müssen aber immer mehr Menschen in Mietwohnungen ausweichen (29 Prozent der Suchabfragen). Die Folge: Die Mietpreise stiegen in der Landeshauptstadt gegenüber dem Vorjahr um satte sieben Prozent und liegen mit 8,7 Euro pro Quadratmeter im Städteranking hinter Innsbruck und Wien.
 

Quelle: salzburger fenster

 

 
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